Die
Sage erzählt, dass dieser Hund ein Muster an wahrer Treue und
Anhänglichkeit gewesen ist. Als der Baron starb, war der Hund nicht vom
Sterbebett wegzubringen. Nur mit Not konnte die Leiche aufgebahrt werden,
denn der Hund beschützte den toten Herrn wie vordem den lebenden. Dei
Bedienten des Herrn Baron allein durften sich dem Sarge nähern. Es kam
die Stunde, da der Tote aus dem Sterbezimmer getragen werden sollte. Aber
der Hund wollte dies nicht dulden. Es blieb nichts anderes übrig, als da
Tier mit Hieben und Schlägen gewaltsam zu entfernen.
Am
nächsten Tag lag der Hund auf dem Grabhügel seines Herrn und hielt
weiter Wache.