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Der Schatz von
Dietenheim |
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Einst stand auf dem Alten Berg eine stolze
Burg. Raubritter trieben dort ihr Unwesen und störten den Handelsverkehr
auf der Landstraße wie auf der Iller. Sie wurde daher von den Ulmern im
Städtekrieg belagert und zerstört. Wie von vielen anderen Burgruinen
ging auch von hier die Sage durch die Jahrhunderte, dass ein großer
Schatz verborgen liege, von einem Pudelhund bewacht würde und wer den
Schatz suchen wolle, dürfe kein Wort dabei reden. Jedenfalls fassten
einige schlaue Dietenheimer den Entschluss, in den heiligen zwölf
Nächten ihr Glück zu versuchen und begannen zu graben. Sie sollen auch
auf eine Truhe gestoßen sein. Als sie dieselbe aus der Grube haben
wollten, brach einer das Schweigen und rief begeistert aus: "So,
jetzt hammer se!" Da sprang aus dem Dunkel ein weißer Pudel auf die
Kiste und diese versank in die Tiefe. |
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